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Geschrieben von: sachsenkurier
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Sonntag, 14. März 2010 um 16:55 Uhr |
| | Pin hat Löhne seiner ca. 600 Briefzusteller gekürzt Der Stundenlohn sei auf 8,50 Euro gesenkt worden, sagte Pin-Vorstandschef Axel Stirl. Als unsozial kritisierte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Lohnsenkung .
Das Bundesverwaltungsgericht hatte auf Klage von Pin, des Briefzustelldienstes TNT sowie des Arbeitgeberverbandes Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) den Mindestlohn für Briefzusteller Ende Januar für unwirksam erklärt. Als Folge des Urteils sind die bundeseinheitlichen Stundenlöhne von 9,80 Euro für Zusteller sowie von 8,40 Euro für Verteiler und Fahrer nicht mehr verbindlich.
Pin-Vorstandschef Stirl sagte, die Senkung des Zusteller-Lohns auf 8,50 Euro habe sein Unternehmen bereits nach dem Urteil angekündigt. Das sei nun umgesetzt worden.
Nach Angaben von Verdi liegt der Grundstundenlohn der Pin-Beschäftigten nun je nach Arbeitsvertrag zwischen 7,18 Euro und 8,22 Euro. Die gezahlte Differenz zu 8,50 Euro sei eine nicht garantierte, freiwillige Prämie, sagte eine Sprecherin.
Die Gewerkschaft verurteilte die Lohnkürzung als "unsozial und verantwortungslos". Dass nicht wenige der Zusteller ihren Lebensunterhalt nun trotz harter Arbeit in einer 40 Stunden-Woche mit ergänzenden Leistungen aus Hartz IV bestreiten müssten, befürchtet Verdi.Quelle.Versandtarif |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 14. März 2010 um 17:03 Uhr |